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2. Herren: Sparta Münster 2 – SG Sendenhorst 2 34:23

SPARTA Münster

Am Samstag, den 25.09., waren die Sportsfreunde aus Sendenhorst zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit bei uns in Münster. Während das erste Aufeinandertreffen noch im Zeichen der Vorbereitung und Taktikschule vor Beginn der Saison beiden Teams zur Probe galt, ging es dieses Mal um Zählbares und damit um den Sieg.

Das erste Tor des Spiels glückte dabei den Gästen aus Sendenhorst, die gerade für ihre Abschlussstärke aus dem linken Rückraum bereits bekannt waren. Die ersten zehn Minuten des Spiels blieben auch entsprechend offen. Keine Mannschaft konnte sich groß absetzen oder in Erscheinung treten. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel. Wesentlich dafür war allerdings auch, dass das Tor der Hausherren kein Nonnen-Hockey ist. Da musst du mit allen Tricks arbeiten, um an denen vorbei zu kommen. Nicht so beim ersten Siebenmeter der Gäste, der wohl eher zu ersterem passt.

Ein wenig ruppig wurde es dann kurz in der 14. Minute, als nach geblocktem Ball und Konter der Hausherren dem Unparteiischen der Einsatz im Tempogegenstoß zu viel Mann und zu wenig – wenn überhaupt – Ball war und die glatte Rote für den Gast mit der Nummer 44 die logische Konsequenz war. Den folgenden 7m verwandelte nicht-Nonne Mo wie alle weiteren solide. Dies vielleicht auch der erste Knackpunkt, der die Spartiaten von 7:5 auf 12:6 davonlaufen ließ. Ab da blieb es wieder konstant, die Pausenuhr zeigte ein 16:10 aus Sicht der Hausherren.

In der Ansprache zur Halbzeit war der klare Tenor, die Weintraube ja zu vernaschen, bevor es ne Rosine ist! Nicht nachlassen, wie es in der Vergangenheit schon mal der Fall war, sondern weiter konsequent bleiben und den Sieg mit nach Hause nehmen. Schauen wir mal:

Als neutraler Betrachter mit Spielbeteiligung würde ich sagen, das haben wir dieses Mal doch ganz gut hinbekommen. Einerseits blieb die Wurfquote über das gesamte Team in einem hohen Prozentbereich und auch die Torhüter blieben ihrem Stil der ersten Halbzeit treu und vernagelten den Kasten grundsolide. So stand es nach 41 min bereits 23:12 und der Sieg schien nicht mehr zu nehmen und der Drops schien gelutscht, die Messe gelesen. Zwar wurde im letzten Drittel der Partie, die eben noch gelobte Abschlussquote des Teams noch etwas in die Richtung korrigiert, in der wir sie die letzten beiden Spiele im Schnitt gefunden haben, doch am Sieg und dem Abstand änderte das nichts mehr. Mit einem 34:23 bleiben die Punkte an diesem Samstagnachmittag bei uns an der Sentruper Höhe und nach zwei Nullrunden die Wochen zuvor können wir mit 4:4 Punkten in die Länderspiel- ähm Herbstpause gehen.

Bleibt gesund und bis bald!

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