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Herren 1: Torfestival an der Sentuper Höhe

Neuigkeiten

Zeitgleich zum Deutschland-Spiel ereignete sich in der Sporthalle Sentruper Höhe ein wahres Spektakel. 76 Tore fielen insgesamt, wobei die Heimmannschaft am Ende als Sieger vom Platz gehen sollte. Dass so viele Tore fallen würden, überraschte wahrscheinlich auch die Heimspiel-Redaktion, die 25:27 für Ibbenbüren getippt und die körperliche Robustheit Ibbenbürens und Spartas schnelles Spiel gegenübergestellt haben. Diese körperliche Robustheit sollte ihnen am Ende nicht helfen den 6. Sieg in Folge einzufahren, stattdessen leistete Sparta Wiedergutmachung nach der letzten knappen Auswärtsniederlade gegen Warendorf.
Die Spieler waren auf beiden Seiten von Anfang an auf Betriebstemperatur. So gestaltete sich ein ausgeglichenes Spiel, bei dem es in der 15. Minute bereits 10:10 stand, was nicht überraschend ist, da fast jeder Wurf sein Ziel fand. Erst kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit konnten sich die Gastgeber durch Fichel Mlockert mit drei Toren absetzen, 20:17.
Mit einem 20:19 ging es in die Pause, die Coach Overkamp nutzte, um uns darauf hinzuweisen, dass man auch verteidigen muss.
Das nahm sich die Mannschaft zu Herzen, die nach dem Wiederanpfiff loslegte wie die Feuerwehr und einige Bälle abfing, so dass die Gäste in der 37. Minute beim Stand von 24:20 eine Auszeit nahmen. Diese erzielte nicht den gewünschten Effekt, denn Sparta konnte sich nach der ersten Zeitstrafe des Spiels, in 40. Minute für die Nummer 3 der Gäste, mit 5 Toren absetzen. Dass dies die erste Zeitstrafe des Spiels war lag nicht unbedingt nur an dem sportlich-fairem Verhalten, das die Teams sich gegenüber zeigten, sondern eher an der Art wie die Schiedsrichter die Partie leiteten. Eine viertel Stunde vor Schluss traf Friederich Grütters zum 29:25, Sparta schien das Spiel früh für sich zu entscheiden. Nur 5 Minuten später wurde es noch einmal richtig eng, als Ibbenbüren zum 31:31 traf.
Doch gerade in der Crunchtime, als Ibbenbüren offensiver deckte, blieben die jungen Rückraumspieler Spartas ruhig und machten als Team den Sack zu. Um so unnötiger war es, dass Ibbenbürens Torhüter in den Schlusssekunden den pfeilschnellen Alex Barth beim Gegenstoß von den Beinen holte und so mit der Roten Karte des Feldes verwiesen wurde. Den fälligen 7-Meter verwarf Michel Flockert auf ganz üble Weise, was eher untypisch für den sonst so sicheren Schützen ist. So blieb es beim 40:36 für die Hausherren, die so weiter an der Spitzengruppe der Liga dranbleiben und nächsten Sonntag in Coesfeld um die nächsten Punkte kämpfen.

Es spielten: Dewies, Brüggemann – Flockert (8/4), F. Grütters (6), Kipp (5), Barth, Kuropka, Onnebrink, Haverkamp (je 4), Junker (3), K. Grütters, Rosenthal (je 1)

Einen großen Dank noch an alle Fans, die uns unterstützt haben und der Sentruper Hölle wieder mächtig eingeheizt haben. Das ist Sparta!

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