Am Wochenende reisten wir nach Sendenhorst, mit dem Ziel ein deutlich besseres Ergebnis mitzunehmen – am Ende steht jedoch eine deutliche Niederlage (32:23) auf der Anzeigetafel.
Was früh durch einen 8:0 Lauf von Sendenhorst klar wurde – wir fanden keine Kontinuität, keine Impulse und keine funktionierenden Wechsel, die das Spiel hätten drehen können. Fast jede Einwechslungen blieben wirkungslos, statt frischen Schwung zu bringen. Vorne wirkten unsere Angriffe unvorbereitet und ideenlos – zu häufig wurde der Abschluss früh gesucht, obwohl die Situation noch nicht vorbereitet wurde, statt mit Kopf zu spielen und den Angriff sicher aufzubauen. Diese unnötigen Abschlüsse führten zu leichten Ballverlusten und machten es der SG Sendenhorst leicht, Räume zu nutzen und schnell umzuschalten.
Sendenhorst dagegen nutzte vor allem seine Außenpositionen sehr effektiv. Immer wieder räumte die SG sauber über Außen ab ohne Gegenarbeit der Abwehr, welches zu vielen Gegentoren führte. Auch unsereTorhüter kamen über weite Strecken nicht ins Spiel, wobei die Abwehr sie auch über weite Strecken alleine ließ. Keiner der Keeper konnte uns leider stabilisieren, da unsere Abwehr einfach zu viel zuließ und zu wenig Bälle erkämpfte oder den Angreifenden der SG den nötigen Kontakt gab.
In der Schlussphase wirkte das Team undiszipliniert und zunehmend frustriert. Statt sich nochmal zu berappeln, brachten wir uns durch unnötige Aktionen in Schwierigkeiten und gaben das Spiel früh auf – sichtbar auch an der Körpersprache und Reaktion auf Sendenhorster Treffer.
Insgesamt fehlte uns an diesem Tag die Klarheit im Kopfspiel und die Fähigkeit, Rückschläge gemeinsam wegzustecken. Zu wenig Plan, falsche Entscheidungen und zu wenig Mut über das gesamte Spiel. Dies muss uns eine Lehre sein und zum kommenden Auswärtsspiel gegen Telgte grundsätzlich anders angegangen werden.