Grand ohne zwei?

Da waren sie wieder – die „alten“ Männer und der Ball! Die Vierte ist vom Durchschnittsalter, trotz eines frischen Jungspundes, immer noch die älteste Herren-Mannschaft bei Sparta.
Am Sonntagnachmittag traten sie, wie immer diese Saison, ohne gelernten Torwart und dazu noch ohne „Rückraum“, an. Wobei Rückraum bei der Vierten eigentlich Rolf heißt, da Diedl in dieser Spielzeit leider wenig Zeit hat.
Der Gegner, die HSG Hohne/Lengerich,  konnte im Hinspiel glücklich mit einem Tor besiegt werden. Ebenso hatten die auswärtigen Herren ihren Rückraum dabei. Was sollte also für sie schiefgehen?
Eigentlich alles!! Unser „Ersatz“ im Tor hielt, wie schon so oft in dieser Saison, seinen Kasten recht sauber. So konnte das Kampfgericht nach 20 Minuten eine Spielstand von 9:3 verzeichnen.  
Zur Halbzeit konnten wir ein 10:4 verbuchen. Dabei haben die Spartaner noch manche Großchance liegengelassen.
Die zweite Hälfte ist schnell geschildert. Ein um das andere Mal, besonders kurz vor Schluss, bemerkten die Lengericher, dass das Tore schießen eigentlich viel leichter war, als zuerst gedacht. Das kann natürlich auch an der nachlassenden Konzentration der Verteidiger auf dem „Pass“ gelegen haben. Die zweite Hälfte ging auf jeden Fall mit einem Unentschieden zu Ende, so dass die Herren Spartaner entspannt zu ihrem Feierabendbier greifenkonnten – Endstand 18:12. Damit ist der angestrebte und bei Sparta doch so beliebte dritte Tabellenplatz (siehe Sprtaheft Nr. 8) wieder in Reichweite. (WL)                                    Markus netzt ein
Bild: Michael Böswald