Handball

Damen 1: Sparta verliert knapp

Mit dem PSV Recklinghausen II kam am Samstag ein weitesgehend unbekannter Gegner in die HBS. Die Tatsache, dass die Mannschaft Unterbau des Drittligateams ist und die A-Jugend des Vereins ebenfalls hochklassig spielt, ließ jedoch erahnen, dass dies ein schwieriges Spiel für die Spartanerinnen werden könnte.

Nach der verpatzten ersten Hälfte gegen Greven wollte man diesmal von Beginn an mutig und selbstbewusst agieren. Dies gelang gut, Miri und Vanny setzten Akzente im Rückraum und Katha nutzte ihre Chancen auf außen. Doch gleichzeitig verpasste man immer wieder, die schnelle zweite Welle der Gäste aus Recklinghausen frühzeitig zu stören und den Ballführenden festzumachen. Auch die Kreisläuferin konnte zu oft in Szene gesetzt werden, sodass sich die ersten Damen trotz der guten Leistung im Angriff nicht mit einer deutlicheren Führung belohnen konnten (9:8, 15‘).

Kurz vor Ende der ersten Halbzeit ließ die Konzentration ein wenig nach und der Ball traf allzu oft das Aluminium. Der PSV nutzte dies eiskalt aus und konnte schließlich mit drei Toren Vorsprung in die Pause gehen (12:15).

Trainerin Anet lobte die Mannschaft zunächst für ihr engagiertes Auftreten gegen den technisch und körperlich starken Gegner, forderte jedoch auch, dass das Tempospiel der Recklinghausenerinnen nach Ballgewinn frühzeitig und konsequenter unterbunden werden sollte.

Nachdem der Gasttrainer seine Abwehr in der Halbzeit auf eine offensive 3:2:1-Deckung umgestellt hatte, mussten sich die Spartanerinnen neu einstellen und verpassten so ein wenig den Start in Durchgang zwei (15:20, 40‘). Doch die Mannschaft ließ zu keiner Zeit die Köpfe hängen und kämpfte weiter um jeden Ball. In Minute 43 (16:21) begann dann die Aufholjagd, die Räume vorne wurden durch schnelles Kurzpassspiel effektiv genutzt und in der Abwehr generierte man Ballgewinne, die wiederum zu Tempogegenstoßtoren führten. So war der Ausgleich in der 52. Minute durch Katha (22:22) hoch verdient.

In den letzten Minuten sahen die Zuschauer ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, das der PSV Recklinghausen mit Kaltschnäuzigkeit und ein bisschen Glück schließlich für sich entscheiden konnte (Endstand: 27:28).

Trotz der knappen Niederlage konnte das Team um Trainerin Anet Sander zufrieden mit sich sein. Im Gegensatz zum ersten Ligaspiel zeigte man eine deutlich konstantere Leistung und reduzierte die Quote der technischen Fehler.

Schon kommende Woche steht das nächste Heimspiel an. Gegner ist dann die DHG Ammeloe/Ellewick. Mit einer ähnlich guten Leistung soll dann der erste Zweier der Saison eingefahren werden.

 

Die Mannschaft des zweiten Spieltages: Kathi, Johanna; Vanny (10), Katha (8), Sassi, Miri, Annika S. (je 3), Höppi, Anna, Hannah, Simone, Franny, Annika H.

Damen 1: Saisonauftakt bietet Höhen und Tiefen

Der Start in die Saison 2017/2018 für die ersten Damen von Sparta Münster ist zu Teilen geglückt. Nach einer schwachen ersten Halbzeit entführte man am Ende doch noch einen Punkt aus Greven.

In den ersten Minuten der Partie sah man dem Spiel der Spartanerinnen die Nervosität und Unsicherheit deutlich an. Die Abwehr stand zwar im Vergleich zu vorherigen Testspielen sicherer, jedoch traute sich im Angriff lediglich Vanny etwas zu und warf 5 von 6 Toren in Halbzeit eins. Die Gegnerinnen indessen setzten auf Tempospiel bei jedem Ballgewinn oder eigenem Anwurf und bestraften das Team aus Münster mehrfach für sein schleppendes Rückzugsverhalten. So konnten sich die Grevenerinnen bis zur Halbzeit auf 6:11 absetzen.

Trainerin Anet Sander fand in der Pause deutliche Worte bezüglich des passiven Verhaltens im Angriff. Mehr Würfe aus dem Rückraum und Eins-gegen-Eins-Situationen müssten her, zudem sollten unnötige technische Fehler abgestellt werden.

Trotz des recht deutlichen Abstandes gingen Spartas Damen erhobenen Hauptes zurück auf den Platz und nahmen nach einer kurzen Anlaufphase (7:14, 35‘) den Kampf richtig an. Kathi im Tor wurde immer stärker und die Abwehr vor ihr fand zusammen und packte ordentlich zu. Angeführt von der weiter treffsicheren und unermüdlichen Vanny im Angriff, kamen jetzt auch die anderen in Schwung und suchten die Lücken. Auch ein Team-Timeout von Greven verunsicherte Sparta nicht, sodass man in Minute 49 nach Tempogegenstoß erstmals ausgleichen konnte. Obwohl die Gastmannschaft aus Münster weiter frischer und in dieser Phase ideenreicher agierte, konnte man sich geschwächt durch mehrere Zeitstrafen nicht entscheidend absetzen.

Zwei von Kathi eliminierte Siebenmeter und ein Tor in Unterzahl durch Franny sorgten dennoch für den Vorteil auf Sparta-Seite kurz vor Schluss (21:20, 58‘). Eine höchst umstrittene Zeitstrafe gegen die als Spitze der 5:1-Deckung agierende Annika brachte dann aber doch noch einmal die entscheidende Lücke für die Grevenerinnen, die eine Minute vor Schluss ausgleichen konnten. Leider gelang Sparta im folgenden Angriff in Unterzahl nicht der alles entscheidende Treffer, sodass das Spiel 21:21 endete.

Die Moral der zweiten Halbzeit muss Sparta nun in das erste Heimspiel gegen Recklinghausen am nächsten Samstag mitnehmen. Mit den Fans im Rücken sollte dann von Beginn an Unsicherheit und Nervosität abgelegt und Konzentration und Selbstbewusstsein an den Tag gelegt werden.

 

Die Mannschaft vom Wochenende: Kathi, Johanna; Vanny (11), Miri (3), Annika S. (2), Hannah, Höppi, Sassi, Franny, Katha (je 1), Annika H., Greta

Damen 1: Update von den ersten Damen

Eine Woche vor dem Landesligastart in Greven wollen wir euch einmal auf den neuesten Stand bringen. Hier also eine kleine Zusammenfassung unserer Vorbereitung:

Nachdem Benedikt Hofbauer auf Grund beruflicher Veränderungen sein Engagement bei der ersten Damenmannschaft nach der Saison 16/17 beenden musste, begann die fieberhafte Suche nach einem neuen Trainer. Gefunden wurde dieser in Person von Anet Sander, einer weit über die Grenzen Münsters hinaus bekannten Handballexpertin. Schon im Mai nahm sie ihre Arbeit auf und stand vor der Aufgabe, aus einem zu vielen Teilen neu aufgestellten Kader, eine Einheit zu formen.

Als Neuzugänge aus dem eigenen Lager konnten wir Vanessa Kleist und Miriam Wortmann (3. Damenmannschaft, beide Rückraum) und Allrounderin Simone Leufke sowie Torhüterin Johanna Glandorf (2. Damenmannschaft) willkommen heißen.

Zudem rückten aus der eigenen A-Jugend Annika Hesse (diverse Positionen) und aus Gremmendorf Anna Lücke (Rückraum) auf.

Für ein halbes Jahr verabschieden mussten wir unsere Torjägerin Esther. Sie wird voraussichtlich im Februar wieder zu uns stoßen.  

In der Vorbereitung legte Trainerin Anet Sander zunächst den Schwerpunkt auf grundsätzliche handballerische Fertigkeiten, das Abstimmen von Laufwegen und schnelles Passspiel.

In einem ersten Testspiel gegen den Verbandsligisten aus Kinderhaus zeigte die Mannschaft über weite Strecken große Fortschritte. Doch auf Grund von Verletzungen und Urlaubszeit musste man in den folgenden Wochen ein wenig federn lassen, holte aber bei einem Trainingslager-Wochenende einige Einheiten nach und erkannte in zwei Testspielen gegen Everswinkel (Niederlage) und Hohne-Lengerich (Unentschieden), an welchen Schrauben noch gedreht werden müsste bezüglich des nahenden Saisonstarts.

Ein weiteres Testspiel gegen die 2. Mannschaft vom BSV Roxel wurde am Ende deutlich gewonnen (25:15) und stärkte das Selbstbewusstsein bevor es im Pokal gegen Kinderhaus III das erste Mal in der Saison 17/18 richtig ernst wurde.

Die erste Halbzeit lief eher schleppend an. Auf dem Weg nach vorne wurden zahlreiche Bälle verloren und hinten bot man dem Gegner allzu große Lücken. So konnte man zwar mit 5 Toren Vorsprung in die Pause gehen, war aber noch nicht zufrieden mit der Gesamtleistung.

Im zweiten Durchgang stellte Trainerin Anet nach kurzer Zeit die Abwehr um. Ballgewinne waren die Folge, die dann auch öfter als in Halbzeit eins zum Torerfolg führten, trotzdessen gab es auch hier noch Luft nach oben. Besonders hervorzuheben war bei diesem Spiel Kathis Leistung im Tor, die ohne Back-up auf der Bank 60 Minuten durchspielte und mehrere Siebenmeter entschärfte, sowie das couragierte und kaltschnäuzige Auftreten von Ciri und Ille aus der 3. Damenmannschaft, die sich uns wegen der knappen Personaldecke spontan zur Verfügung stellten. Am Ende konnte man mit dem 25:12-Erfolg den Einzug in die zweite Pokalrunde feiern.

Nun gilt es, in den letzten beiden Trainingseinheiten vor dem Saisonstart die richtige Einstellung zu finden und die Schwerpunkte aus der Vorbereitung zu verinnerlichen und mit hineinzunehmen in die Partie gegen Greven.

Zudem hoffen wir auf baldige Genesung von Greta, die wir im Rückraum schmerzlich vermissen. Auch Carina, Katha und Jette stoßen nach Praktika und ähnlichen Verpflichtungen erst in Kürze wieder zur Mannschaft, wir freuen uns, wenn alle wieder da sind und wir gemeinsam das Projekt Landesliga 17/18 in Angriff nehmen können!

Buntgemischtes zum Wochenende

Nachdem am letzten Wochenende zahlreiche SPARTAner zum Finale der Saison gekommen waren, bei dem die Damen 1 den Klassenerhalt in der Landesliga sichern konnten, geht es dieses Wochenende auch schon weiter.

Zu ihren letzten Spielen treten die Herren 1 am Sonntag um 17:00 in Lengerich an, die Herren 2 am Samstag um 16:30 in Hiltrup.

Zudem geht es für unsere Jugend weiter in der Oberliga-Quali!
Die MJA reist am Samstag und Sonntag nach Herne, die WJA dagegen nach Oerlinghausen, um möglichst viele Punkte einzufahren!

WICHTIG:
Unsere dritte Damen, die zahlreiche jüngere, ältere, aber vor allem motivierte und freundliche Spielerinnen umfasst, sucht für die nächste Saison einen neuen Trainer oder Trainerin!
Es wird donnerstagabends trainiert, wobei eine Übungsleitertätigkeit von 19:15 - 20:15 ausreicht. Die Mannschaft würde sich sehr darüber freuen, jemanden zu haben, der den Haufen koordiniert in Schwung bringt und handballerisch fit hält!
Wer also Lust und Interesse hat, schreibt an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Wir wünschen allen ein schönes und erfolgreiches Wochenende!

Damen 1: Von Bombenstimmung, Abschiedstränen und Fanfreundschaften

Einen durch und durch im Zeichen des Handball stehenden Samstag konnte man gestern in der Sentruper Höhe verbringen. Den Start gaben um 14 Uhr die ersten Herren und das bestens aufgelegte Grillteam. Trotz starker Leistung und toller Stimmung konnten die Herren den Schwung aus der ersten Halbzeit nicht ganz aufrecht erhalten und mussten sich am Ende gegen den Tabellenzweiten aus Roxel geschlagen geben.

Doch das sollte die Stimmung nicht trüben, denn schon kurze Zeit später standen die zweiten Herren auf der Platte und dominierten gut gestärkt durch Grillwurst und Brötchen und mit der nun im zweifachen Sinne immer voller werdenden Halle im Rücken ihr Spiel gegen Kattenvenne II. Das Endergebnis von 34:19 gab Grund zur Freude und den ersten Damen, die den handballerischen Abschluss an diesem Samstag bestreiten sollten, nochmal eine ordentliche Ladung Mut und Lust auf das wichtige Spiel gegen die HSG Union Halle.

Während draußen in der Sonne Sparta-Ehrenamtler für ihre Arbeit geehrt wurden, zog es die Damen zurück in die Halle, denn die Anspannung stieg mit jeder Minute weiter an, musste doch mindestens ein Punkt her, um den Klassenerhalt sicher und aus eigener Kraft zu schaffen.

Zu Beginn der Partie zeigte Katta gleich die Marschrichtung an und setzte in ihrem vorerst letzten Spiel für Sparta die Akzente. Nach einer 4:1 Führung in der siebten Minute ließ man die Zügel dann aber wieder etwas lockerer, vor allem in der Abwehr passte die Abstimmung noch nicht, sodass das Team aus Halle wieder aufschließen konnte (6:6, 13‘).

Doch davon wachgerüttelt, gab Sparta wieder mehr Gas: Katta kam nach kurzer Regeneration zurück und machte sehr zur Freude der zahlreichen und lautstarken Fans dort weiter, wo sie begonnen hatte. Und auch die Defensive fand besser in Tritt, sodass das Team um den scheidenden Trainer Benedikt Hofbauer mit einem komfortablem 19:11-Vorsprung in die Halbzeit gehen konnte.

Die Pause nutzte Benne, um die Mannschaft noch einmal darauf zu sensibilisieren, dass sie in den folgenden 30 Minuten nicht nachlassen dürfe und weiter mit Köpfchen arbeiten müsse, um den Sieg unter Dach und Fach zu bringen.

Weiter höchst motiviert und nun mit der Tribüne im Rücken legte Sparta wieder los, während Halle nun ob der dünnen Personaldecke das Tempo rausnahm. Die Sparta-Defensive hatte trotzdem mit der technisch starken Mittelfrau aus Halle zu kämpfen. Sowohl im Eins gegen Eins, als auch mit frechen Würfen aus dem Rückraum kam sie immer wieder zum Abschluss. Nach 15 gespielten Minuten in der zweiten Halbzeit und einem Stand von 25:15 zeichnete sich dennoch ab, dass Halle nicht noch einmal zurückkommen würde.

Die Endphase der Partie war gezeichnet von Ballverlusten und Fehlwürfen. Wahrscheinlich der abfallenden Anspannung geschuldet, konnten beide Mannschaften die Konzentration in den letzten Minuten der Ligasaison 16/17 nicht mehr aufrecht erhalten. Trotzdem gab die Tribüne noch einmal richtig Gas und durfte mit Abpfiff schließlich das 29:21 und den damit sicheren Klassenerhalt der ersten Damen bejubeln. Eine gemeinsame Humba und der aus Island importierte Hu!-Jubel gaben den Start in einen ausgelassenen und in allen Hinsichten gelungenen Saisonabschluss.

Bevor es so richtig los ging mit der Feierei, fanden die ersten Damen jedoch noch einmal in der Kabine zusammen und bedankten sich: bei Trainer Benne für das Engagement in der zweiten Saisonhälfte, bei Hansel für seine Arbeit als Co-Trainer, Torwartersatz und Hansel für Alles, bei Wolle für ihre manchmal kurzfristigen, aber immer gelungenen Einsätze als Ersatztrainer und zu guter Letzt bei der  herzallerliebsten Katta für ihren Einsatz im Sparta-Trikot, der nun vorerst aus beruflichen Gründen endet.

Zum Schluss gilt noch dem sympathischen Team aus Halle ein großer Dank. Isotonische Getränke wurden so zahlreich getrunken (vermutlich auf Grund der sommerlichen Temperaturen und sportlichen Höchstleistungen), dass noch deutlich vor 24 Uhr der Bierhahn trocken gelaufen war. Die Damen aus Halle, die ihre Heimreise wegen eines verlegten Schlüssels erst verspätet antreten konnten, boten kurzerhand ihre Fahrkünste an und sorgten dafür, dass die Sparta-Feier noch bis in die Nacht weitergehen konnte und dabei nicht ohne Bier auskommen musste! Besten Dank und Respekt also an Halle, wir wünschen euch viel Erfolg beim Projekt Wiederaufstieg und hoffen, man sieht sich spätestens in der übernächsten Saison wieder dem Spielfeld :)

Bevor es zur Torschützenliste geht, noch ein kleiner Fun-Fact: Mit dem Sieg über Halle konnten wir auch noch den Sprung auf den 8. Tabellenplatz machen.

 

Die Mannschaft des letzten Spieltages: Jette, Rieke; Katha (8), Katta (7), Greta, Annika (je 4), Esther (3), Anika, Sassi, Hannah (je 1), Franny, Julia, Carina, Berit

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